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Energie-Daten

Energiedatenerhebung 2010:


Die Erstellung eines kommunalen Energiekonzeptes im Rahmen des E-GEM-Prozesses diente dazu, dass die Gemeinde Rainbach ihren Beitrag zum Oberösterreichischen Energiekonzept leistet und damit die „Energiezukunft 2030“ auch realisierbar wird. Durch die grundlegende Analyse der Energieverbräuche und –potentiale ist es möglich die richtigen Schritte in Richtung besserer
Energieeffizienz und Nutzung der vorhandenen Energiepotentiale zu setzen. Ohne Zweifel ist dabei das Hauptaugenmerk auf den Einsparungsbereich zu legen, denn Energie die nicht verbraucht wird, muss auch nicht produziert werden.

Ergebnisse - Gemeindegebiet Rainbach i. M.:

Der hochgerechnete Gesamtenergieverbrauch der Gemeinde Rainbach beträgt 59,63 GWh. Die folgende Abbildung zeigt die Aufteilung auf die Bereiche Wärme, Strom und Treibstoffe in Prozent:


59,63 GWh entspricht ca. 6 Millionen Liter Heizöl extra leicht

Der überwiegende Teil der Energie wird mit 58,2 % im Bereich Raumwärme benötigt. Der Energieverbrauch für Mobilität ist mit ca. 27 % ebenfalls sehr hoch. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass Rainbach aufgrund der geringen Anzahl an Betrieben eine typische
Pendlergemeinde ist. Der Stromverbrauch ist mit 14,8 % mit anderen Gemeinden dieser Größe vergleichbar.

Mit einem Anteil von 45,6 % aus erneuerbaren Energiequellen liegt Rainbach deutlich über dem oberösterreichischen Durchschnitt von 27 %. Dieses Ergebnis ist aufgrund Anbindung ans öffentliche Erdgasnetz und des für die Region relativ hohen Gewerbeanteils sehr beachtlich und auf den hohen Biomasseanteil im Bereich Wärme zurückzuführen.



Abschlussbericht:

Diese und weitere sehr aufschlussreiche Daten sind im Abschlussbericht, der im Jahr 2010 durchgeführten Energiedatenerhebung enthalten. Wir möchten uns dabei nochmals bei allen Beteiligten bedanken. Download

Resümee:

Die Marktgemeinde Rainbach i. M. wird aufgrund der sehr hohen durchschnittlichen Energiekennzahl von Gebäuden mit 235 kWh/m2a (inkl. Warmwasserbereitung), das Hauptaugenmerk auf dieses Themengebiet richten. Mit speziellen Thermographiemess- und Informationskampagnen soll die betreffende Bevölkerung angesprochen werden. Als weiteres Schwerpunktthema gilt es Mikronetze weiter zu forcieren, was auf Seite 33 des Abschlussberichtes, unter Punkt 9.5 (Analyse Heizwerk in Ranbach) bereits verdeutlicht wurde.

Nach der Energiedatenerhebung 2010 weiß die Gemeinde jetzt wie viel von welchen Energieträgern in Rainbach verbraucht werden. Man kennt nun auch die möglichen Einsparpotentiale und die Potentiale an erneuerbaren Energieträgern in der Gemeinde. Aufbauend auf diesem Wissen wurden Maßnahmen und damit verbunden Zielsetzungen erarbeitet, die in einem überschaubaren Zeitraum
den Umstieg von fossilen auf erneuerbaren Energieträgern vorantreiben und ermöglichen sollen.

Man weiß jetzt aber auch, wo die Grenzen liegen.




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