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Freitag, 18 August 2017

Borkenkäferausbreitung


Maßnahmen zur Bekämpung der Holzschädlinge
Die extrem trockenen und heißen Witterungsperioden im heurigen Jahr haben die Aktivität der Fichtenborkenkäfer in den tieferen Lagen des Landes Oberösterreich sichtbar gefördert. Besonders in den letzten Wochen ist vermehrt Stehendbefall und das rasche Auftreten von Käfernestern aufgetreten.

Das Hauptaugenmerk aller Bezirksforstinspektionen liegt daher in einer intensiven Kontrolle der Fichtenbestände in den besonders gefährdeten Gebieten, aber auch in der Motivation der Waldbesitzer, in den auftretenden Käferflächen das Schadholz umgehend zu beseitigen, um eine gefahrdrohende Borkenkäfermassenvermehrung zu verhindern.

Alle Waldbesitzer sind aufgerufen, ihre Fichtenbestände sowohl vom Gegenhang aus als auch im Bestand selbst zu beurteilen. Da viele vom Borkenkäfer befallene Fichten noch grüne Kronen haben, ist die intensive Suche im Bestand selbst entscheidend. Es ist dabei auf das Vorhandensein von Einbohrlöchern, Bohrmehl und abfallender Rinde am Stamm zu achten.

Der zuständige Agrarlandesrat Max Hiegelsberger ersucht alle Waldbesitzer, intensive und rechtzeitige Begehungen durchzuführen und weist darauf hin, dass die Wiederbewaldung im Rahmen des Waldförderungsprogrammes der Ländlichen Entwicklung von EU, Bund und Land gefördert wird.

Die wirkungsvollsten Borkenkäferbekämpfungsmaßnahmen sind eine saubere Waldbewirtschaftung, ein frühzeitiges Aufarbeiten und zeitgerechtes Entfernen frisch befallener Bäume aus dem Wald. Von der Behörde kann andernfalls dem Eigentümer die Aufarbeitung des Schadholzes durch Bescheid aufgetragen werden. Bleibt die Witterung heiß, muss mit der Anlage einer dritten Generation gerechnet werden.

Ausführliche Hinweise zu den Befallsmerkmalen befinden sich auf der Homepage des Landes Oberösterreich www.land-oberoesterreich.gv.at. und unter www.borkenkaefer.at.
Nur durch eine optimale „Säuberung“ der Wälder ist größerer Schaden zu verhindern, denn je geringer der Ausgangsbestand zu Beginn der Borkenkäfersaison ist, desto effizienter werden die weiteren Maßnahmen sein.

Genauere Auskünfte über die Borkenkäferproblematik sowie die erforderlichen Gegenmaßnahmen sowie eine fachliche Beratung bei der Wiederbewaldung mit standortsgerechten Baumarten erhalten die Waldeigentümer bei den jeweiligen Bezirksforstinspektionen (bei der Bezirksforstinspektion der Bezirkshauptmannschaft Freistadt Tel.Nr. 07942/702 62481) sowie bei der Bezirksbauernkammer (050/6902-0).

Bekämpfung:
  • rasche und sorgfältige Aufarbeitung der befallenen Bäume
  • rasche Holzabfuhr
  • regelmäßige Kontrolle
  • Lagerung von Holz in Waldnähe vermeiden


Merkblätter zur Borkenkäferbekämpfung

Merkblatt März 2016
Merkblatt August 2017



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